Wird ein Trockenes Auge durch eine zu geringe Produktion an Tränenflüssigkeit verursacht, spricht man von einem hypovolämisch bedingten Trockenen Auge. Es ist also eine zu geringe Menge an Tränen zur Befeuchtung der Augenoberfläche vorhanden. Es herrscht ein Tränenflüssigkeitsmangel.

Tränenfilm

Rückschlüsse auf das Ausmaß der Tränenproduktion kann man mit dem Schirmer-Test ziehen. Dieser wurde bereits 1903 von Otto Schirmer als Untersuchungsmethode erstmals vorgestellt. Das Grundprinzip ist bis heute unverändert geblieben.

Ein kleiner Streifen Filterpapier wird am Unterlid eingehängt. Dieser saugt innerhalb von 5 Minuten Tränenflüssigkeit auf. Im Anschluss wird die Durchnässung des Filterpapiers abgemessen. 

 

Ein Tränenmangel kann verschiedene Ursachen haben und in einigen Fällen auch durch systemische Erkrankungen wie z.B. aus dem rheumatologischen Formenkreis (Sjögren-Syndrom) bedingt sein. Eine ausführliche diagnostische Abklärung ist daher empfehlenswert.

Die Therapie des Tränenmangels besteht meist in der Anwendung von Tränenersatzmitteln. Diese sollten idealerweise, vor allem bei höherer Tropffrequenz, unkonserviert sein. Manchmal ist auch der Verschluss der ableitenden Tränenwege mittels Punctum Plugs, oder die Einleitung einer längerfristigen lokalen Entzündungshemmung (z.B. Cyclpsporin A) nötig.

 

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